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Nach den Grosserfolgen der ersten beiden Ausgaben des Europäischen Sozialforums in Florenz und Paris (rund 60.000 TeilnehmerInnen und mehrere 100.000 an der Abschlussdemonstration), findet die dritte Ausgabe vom 14. - 17. Oktober 2004 in London statt. Befinden sie die Seminare von attac Schweiz am Europäischen Sozialforum
Nach den Grosserfolgen der ersten beiden Ausgaben des Europäischen Sozialforums in Florenz und Paris (rund 60.000 TeilnehmerInnen und mehrere 100.000 an der Abschlussdemonstration), findet die dritte Ausgabe vom 14. - 17. Oktober 2004 in London statt. Erneut wird das Sozialforum ein offener Raum der Begegnungen zwischen Organisationen und sozialen Bewegungen aus ganz Europa und mit unterschiedlichen Ansätzen, Hintergründen, Erwartungen und Erfahrungen, um gemeinsam zu diskutieren, wie wir eine Alternative zu Militarisierung, Sozialabbau, Ausgrenzung und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen schaffen können. Im Zuge des in Porto Alegre begonnenen Prozesses geht es am Europäischen Sozialforum 2004 nicht nur darum, die Notwendigkeit für ein anderes Europa deutlich zu machen, sondern auch die Wege zu dessen Realisierung vorzuzeichnen.
Der Austragungsort des nächsten Sozialforums ist von grosser symbolischer Bedeutung: Grossbritannien ist das Musterland des Neoliberalismus in Europa und das Land, dessen Regierung sich ohne Einschränkungen am Krieg der US-Regierung gegen den Irak beteiligt. Wir wissen jedoch, dass alle Regierungen in Europa eine Politik der Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme und die Militarisierung der eigenen und europäischen Aussenpolitik vorantreiben. Zunehmend wehren sich aber Menschen in allen Ländern Europas gegen eine Politik im Interesse der grossen Profite.
attac schweiz hat aktiv an den Vorbereitungen des ESF mitgewirkt und wird mit rund 30 AktivistInnen in London präsent sein. attac schweiz organisiert am ESF eine Reihe von Seminaren, um unsere Erfahrungen im Kampf gegen Sozialabbau, gegen den Abbau von ArbeitnehmerInnenrechten, Krieg, Armut, gegen die Verschuldung der armen Länder, Demokratieabbau und Umweltzerstörung bekannt zu machen. Wir werden die Chance nutzen, mit Aktiven aus den globalisierungskritischen Bewegungen Europas zusammenzukommen und Netzwerke zur Ausweitung der Gegenwehr zu schaffen und Alternativen zur neoliberalen Globalisierung entwickeln, gerade im Hinblick auf die Mobilisierung gegen das WEF 2004 und für das Schweizer Sozialforum vom 3.-5. Juni 2005.
Genf, 7. Oktober 2004
Pressekontakt: Alessandro Pelizzari (078 600 70 93)
Seminare von attac Schweiz am Europäischen Sozialforum
1) Widerstand gegen Privatisierung - Wege gesellschaftlicher Aneignung
Freitag 15. Oktober, 9h-12h (Alexandra Palace, Durban Room)
Orgnasation: attac schweiz, attac Europe, FSE (Italy); Campaign for the Reform of the World Bank; Corporate Europe Observatory; WEED; World Development Movement; Transnational Institute; Public Services International; European Public Services Union (EPSU); FSU (France); Network Privatisation-Public Goods-Regulation
Mit: Kristine Dietz (WEED, Deutschland) ; David Hall (PSIRU, UK) ; Roman Havlicek (Friends of the Earth, Slovakia) ; Jean-Michel Drevon (FSU, France) ; Rudy Amenga-Etego (National Coalition against Privatisation, Ghana). Leitung: Alessandro Pelizzari (attac schweiz)
2) Perspektiven und Strategien der globalisierungskritischen Bewegung (I)
Freitag 15. Oktober, 13h-15h (Alexandra Palace, Florence Room)
Organisation: attac schweiz, attac France, attac Allemagne, FIOM (Italie), Globalise Resistance (UK), Red Pepper, Cultural Resistance, Union Syndicale G10-Solidaires
Mit: Chris Nineham (Globalise Resistance) ; Alessandra Mecozzi (FIOM) ; Christine Buchholz (Deutschland) ; Pierre Khalfa (attac France). Présidence: Alessandro Pelizzari (attac schweiz)
3) Wasser: Machtpolitik und Service Public
Freitag 15. Oktober, 13h-15h (Bloomsbury, NATHFE)
Organisation: attac schweiz; Baby Milk Action; CRBM; Citizens Movements for the Water Circuit of Minas Gerais (Brésil); CEO ; EPSU (European Public Services Union); PSI; Simpol-UK/ISPO; TNI ; WEED; War on Want; WDM.
Mit: Franklin Frederick (Brésil); Carla Montemayor (Philippines); Klaus Milewski (Allemagne); David Boys (UK); Pete Hardstaff (UK); Nuria Vidal (Espagne).
4) Perspektiven und Strategien der globalisierungskritischen Bewegung (I)
Freitag 15. Oktober, 16h-18h (Alexandra Palace, Florence Room)
Organisation: attac schweiz, attac France, attac Allemagne, FIOM (Italie), Globalise Resistance (UK), Red Pepper, Cultural Resistance, Union Syndicale G10-Solidaires
Mit: Vittorio Agnoletto (Italie) ; Paolo Gilardi (Suisse) ; Chico Whitaker (Brésil), etc.
5) Europäische Kampagne zur Handelspolitik
Samstag 16. Oktober, 9h-11h (Bloomsbury, Birkbeck 34)
Organisation: S2B, attac Europe, Friends of the Earth Europe, Corporate Europe Observatory, IATP, etc.
6) Widerstand gegen Liberalisierung der öffentlichen Dienste
Samstag 16. Oktober, 11h30-13h30 (Alexandra Palace, Seoul Room)
Organisation: attac Europe, Forum Social Belge, URFIG; Oxfam Solidarité Belgium; Union syndicale G10 Solidaires; European Transport Workers’ Federaton
Mit : Daniel Van Daele (FGTB-ABVV); Raoul Marc Jennar (Oxfam Urfig); Eric Wery (CSC-ACV); Doro Zinke (European Transport Workers Federation ); Jean-Michel Nathanson (Union syndicale G10 Solidaires); Valerie Van Belle (Mutualités Chrétiennes). Présidence: Fabrice Collignon (Attac Belgium)
7) Von Cancun nach Hongkong: gegen das Europa der Multis
Samstag 16. Oktober, 14h-16h (Alexandra Palace, Chiapas Room)
Organisation: S2B, attac Europe, Friends of the Earth Europe, Corporate Europe Observatory, WIDE, Third World Network, etc.
Mit Meena Raman (Third World Network, Malaysia); Susan George (Attac France and Transnational Institute); Zsolt Boda, Protect the Future (Hungary); Alexandra Strickner (IATP, Geneva); Alexandra Wandel (FoEE)
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