|
Die Privatisierungspolitik hält ihre Versprechen nicht - Attac analysiert
die heutige Situation und zeigt Alternativen auf.

Besser, billiger, bürgernäher?
Eine vorläufige Bilanz der Privatisierungspolitik lässt wenig Zweifel,
dass kaum eines der damit verbundenen Versprechen eingehalten
worden ist: Der Imperativ des Profits drängt dazu, die kaufkräftige
Nachfrage gegenüber gesellschaftlichen Bedürfnissen und erkämpften
Rechtsansprüchen zu privilegieren. Und zwar ohne dass die
öffentlichen Dienstleistungen dabei »besser, billiger, bürgernäher«
geworden wären, wie ein Schweizer Privatisierungs-Manifest in den
1990er-Jahren versprochen hatte.
Vor dem Hintergrund der Antiprivatisierungskampagnen der letzten
Jahre beschreiben die Autorinnen und Autoren von Attac Schweiz die
Motive und Mechanismen der Privatisierungspolitik. Die Auswirkungen
werden an den Beispielen von Post und Telekommunikation,
Elektrizität, Wasser, Gesundheit, Bildung und Bahn konkret aufgezeigt.
Sie analysieren die Ökonomisierung des Staates im internationalen
Zusammenhang mit WTO, GATS und EU.
Mit der Diskussion über Demokratisierung, gesellschaftliche Aneignung
und Selbstverwaltung werden überdies Wege für radikale Alternativen
zur Privatisierungspolitik aufgezeigt.
Service public ist der zweite Band der neuen, kleinformatigen und
preisgünstigen Sachbuchreihe »Attac-Texte«.
Zu bestellen bei schweiz@attac.org
oder on line 15.00SFR + Porto)
|