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Im Rahmen der Mobilisierungen gegen das WEF stellt die internationale Konferenz das „Andere Davos“ seit nunmehr fünf Jahren dem „von oben“ diktierten Dialog mit dem WEF die Debatte um konkrete Alternaitven „von unten“ entgegen.
Widerstand gegen die Globalisierung des Kapitals - für Alternativen von unten
22. Januar 2005, ab 18.00 Uhr in den Kulturhallen Dampfzentrale, Marzilistrasse 47, Bern [1]
Deglobalisierung oder Globalisierung von unten? Strategien gegen den weltweiten Kapitalismus
Mit Yash Tandon, Wirtschaftswissenschafter Uganda, Leiter der NGO SEATINI (Simbabwe)
Es diskutieren:
Piero Bernocchi (Gewerkschaft COBAS, Italien);
Jacques-Chai Chomthongdi (Focus on the Global South, Thailand, France);
Angela Klein (Montagsdemonstrationen, Deutschland);
Meredith Kolodner (Antiwar Coalition New York);
Alessandro Pelizzar (attac schweiz)
Ab 22.00: Kulturprogramm

Unkostenbeitrag: 10.-/15.
Organisation: attac schweiz; Infos: www.otherdavos.net
Kontakt und Anmeldung: schweiz@attac.org; attac schweiz, Rue des Savoises 15, 1205 Genf, 022 800 10 40
Das Andere Davos wird unterstützt durch (Stand 23.12.): Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Association suisse des Amis du Monde Diplomatique, ATTAC Deutschland, Bewegung für den Sozialismus (BFS), Centre Europe - Tiers Monde, Erklärung von Bern (EVB), Focus on the Global South, Grüne Schweiz, junge Grüne Schweiz, Perspektiven nach Davos, Schw. Arbeiterhilfswerk (SAH), SolidaritéS, Solifonds, SozialistischGrüne Alternative (SGA), terre des hommes schweiz, Verband des Personals der öffentlichen Dienste (VPOD), Vereinigung Schweiz-Kuba, UNIA, Zoff! - Zürcher offensive Frauen gegen Rechts.
Demonstration gegen das Word Economic Forum
Gemeinsam gegen Lohn- und Sozialabbau, Ausgrenzung
und imperialistische Kriege :
Samstag, 22. Januar, 14 Uhr, Bern
Jahr für Jahr treffen sich die
1000 grössten transnationalen
Unternehmen und
politischen Führer am World
Economic Forum in Davos,
um gemeinsam „den Zustand
der Welt zu verbessern“,
dieses Jahr unter dem Motto
«Taking Responsibility for
Tough Choices». Die gleichen
Akteure sind es, die weltweit
den Menschen den Zugang
zu lebensnotwendigen
Gütern wie etwa Wasser,
Nahrungsmitteln, Gesundheitsversorgung
und Bildung
sowie das existenzielle Recht
auf Mobilität und Flucht
verweigern. Ihre neoliberale
und imperialistische Politik
setzen sie mit zunehmender
Agressivität - und notfalls
auch mit Krieg und Gewalt
durch.
Gegen ihr neoliberal-imperialistisches
Projekt der
globalen Enteignung wächst
Widerstand: Immer mehr
Menschen setzen sich aktiv
für eine andere Welt ein.
Neben und gemeinsam mit
gewerkschaftlichen Aktionen
und der wieder erstarkten
Antikriegsbewegung sind
neue soziale Bewegungen
entstanden, die von Seattle
über Genua bis hin zur
grossen weltweiten Demonstration
gegen den Krieg in
Irak vom 15. Februar 2003
stets breiter geworden sind.
Ausdruck dieses wachsenden
Widerstands sind auch das
Weltsozialforum und das
Europäische Sozialforum, an
denen jeweils mehrere zehntausend
Menschen zusammenkommen.
Seit mehreren
Jahren gewinnt auch in der
Schweiz Unmut und Protest
gegen die herrschenden Verhältnisse
an Bedeutung. Er
äussert sich in Mobilisierungen
gegen den Ausverkauf
der sozialen Sicherung und
der öffentlichen Dienstleistungen,
die Verschlechterung
der Arbeitsbedingungen,
den Abbau demokratischer
Rechte und erkämpfter
Errungenschaften oder
in anti-imperialistischen
Kundgebungen gegen die
US-amerikanische Besatzung
des Irak.
Im Rahmen der Mobilisierungen
gegen das WEF stellt
die internationale Konferenz
das „Andere Davos“ seit
nunmehr fünf Jahren dem
von oben diktierten Dialog
mit dem WEF die Debatte
um konkrete Alternativen
von unten entgegen. Auf
Initiative von attac schweiz
und unterstützt von zahlreichen
Organisationen und
internationalen Netzwerken
treffen sich seit 1999 im
Zürcher Volkshaus jedes Jahr
an die tausend AktivistInnen
der Antikriegsbewegung,
der Gewerkschaften und
von Widerstandsbewegungen
aus Europa, den USA
und Lateinamerika sowie
zahlreiche Intellektuelle und
Interessierte.
Auch das Andere Davos 2005 - dieses Jahr zum ersten Mal
in Bern - will erneut ein Ort
des Widerstands und der
Ausarbeitung von Alternativen
sein. Das breite Spektrum
der Bewegung wird
einladen zu diskutieren, wo
der globalisierte Kapitalismus
Widersprüche aufweist,
an denen emanzipatorische
Antworten ansetzen können
und gemeinsame Bezüge für
zukünftige Mobilisierungen
zu suchen.
[1]
ZU FUSS VOM HAUPTBAHNHOF
Gehzeit ca. 10 Minuten. Den Bahnhof-Ausgang Christoffelgasse (Warenhaus Loeb) benutzen und die Bundesgasse überqueren.
Im Park der Grossen Schanze mit der Standseilbahn Marzili oder zu Fuss zur Aare hinuntergehen.
Die Marzilistrasse dem Bad entlang spazieren und nach ca. 400m links zur Dampfzentrale abbiegen.

- Kulturhallen Dampfzentrale Map
ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
STANDSEILBAHN MARZILI, 06:30 - 21:00
Grosse Schanze - Marzili.
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