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Sehr geehrte Vorsteher-innen der NRO der Beratungsstelle vom Global Compact: Amnesty International, Human Rights Watch, Oxfam und Lawyers Committee for Human Rights
Wir schreiben Ihnen im Namen des Forums, das am 12. Juni 2003 in Vevey in der Schweiz, wo Nestlé ihren Hauptsitz hat, stattgefunden hat.
Die 350 Teilnehmer-innen haben die Praktiken von Nestlé untersucht und sind zum Schluss gekommen, dass dieses Unternehmen Prinzipien des Global Compacts im Bereich der Menschenrechte, Arbeitsnormen und des Umweltschutzes verletzt. Dieses Verhalten hat die Vereinten Nationen in einen üblen Ruf gebracht.
Unternehmen wie Nestlé können ihre Verbindung zum Global Compact mit dem Ziel gebrauchen, ihr Image zu verbessern und Mittel, die ein Ende der unethischen Praktiken anstreben, zu unterminieren.
Die Tatsache, dass der Global Compact weder für die Firmen eine zwingende Klausel enthält, die Prinzipien zu respektieren, noch ein Kontrollsystem eingeführt hat, zeigt, dass die Initiative grundsätzlich fehlerhaft ist.
Deshalb fordern wir Ihre Organisationen auf, von der Beratungsstelle des Global Compact öffentlich zurückzutreten.
Von den 350 Teilnehmer-innen am Forum "Widerstand gegen das Imperium Nestlé", organisiert am 12. Juni 2004 von Attac, Greenpeace und der Erklärung von Bern in Vevey in der Schweiz.
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