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Attac Schweiz organisiert 5 Ateliers oder Workshops am SSF vom 3.-5. Juni in Fribourg. Untenstehend finden Sie die Titel und Zusammenfassungen; detailliertere Angaben folgen im Laufe des Monats Mai.

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- Bulletin d’inscription
Samstag 4.6 11-13uhr. Nestlé und das Geschäft mit dem Wasser: Aneignung eines öffentlichen Gutes durch einen multinationalen Konzern
Die Frage des Flaschenwassermarkts wird ausgehend von der lügnerischen und verzerrten Werbung, die die Öffentlichkeit von der "besseren Qualität" des gekauften Wassers zu überzeugen versucht, diskutiert. Wir erläutern die Unterscheidung, die zwischen Mineralwasser, Quellwasser und Hahnenwasser gemacht wird. Dann betrachten wir die dominante Stellung vom Nestlé-Konzern auf dem Weltmarkt des Flaschenwassers und seine Politik, sich Wasserquellen auf der ganzen Welt anzueignen. Einige Fälle werden näher angeschaut (Brasilien, Pakistan...).
Das Atelier wird durch satirische Sketche über Nestlé eingeleitet, in denen gezeigt wird, dass der Verkauf von Luft in Flaschen gar nicht so sehr aus der Luft gegriffen ist...
Samstag 4.6., 14.00-16.00. David gegen Goliath. Klagemöglichkeiten gegen Multis
Organisation: Multiwatch - Kampagne für Menschenrechte: Solifonds, Unia Bern, Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien (ASK), Erklärung von Bern, attac.
An dieser Konferenz soll über die Erfahrungen mit den verschiedenen Klagemöglichkeiten gegen Multinationale Konzerne im Rahmen des Internationalen Arbeitsamtes (ILO), der OECD- Richtlinien, der UNO und den in den USA möglichen Klagen referiert und diskutiert werden. Ziel ist es, die Perspektiven des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen durch Multis zu klären und zu stärken.
Samstag 4.6 14-16uhr.GATS (Allgemeines Dienstleistungsabkommen): die Privatisierung aller öffentlichen Dienste in Sicht? Widerstandsformen und Alternativen in der Schweiz und auf der Welt.
Einführung ins GATS: Geschichte, Ziele, Mechanismus. Aktueller Stand der Verhandlungen, direkter Einfluss des Abkommens und der Privatisierungen zuungunsten der Völker anhand einiger konkreter Fälle. Der Fall Schweiz.
Der Widerstand organisiert sich, zahlreiche Gemeinden (20 von ihnen in der Schweiz) deklarieren sich als GATS-freie Zonen: Warum? Wie? Welche Konsequenzen?
Das Atelier wird durch einen satirischen Sketch über das GATS eingeführt (Privatisierung einer Gesellschaft: ein gefährliches Spiel?)
Samstag 4.6 16.30-21uhr.Auf dem Weg nach Hong Kong: 10 Jahre WTO (Welthandelsorganisation) und globalisierungskritische Mobilisierungen (Konferenz)
Zweiteilige Konferenz, organisiert von Attac Schweiz, der Erklärung von Bern, Focus on the Global South, Institute for Trade and Agriculture Policy und der AG Hilfswerke
Erster Teil: Rückblick auf 10 Jahren WTO und Stand der aktuellen Verhandlungen.
Podiumsdiskussion mit verschiedenen TeilnehmerInnen des Südens aus dem Handels-Symposium der AG Hilfswerke sowie Carin Smaller (IATP, Genf), Marianne Hochuli (Erklärung von Bern) und Bastienne Joerchel (AG Hilfswerke).
Zweiter Teil: Mobilisierungen gegen die WTO in Genf.
Präsentation und offene Diskussion der verschiedenen Mobilisierungen, die im Juli und Oktober am WTO-Sitz in Genf geplant sind.
Sonntag 11-13uhr. Die Kampagne gegen den EU-Verfassungsvertrag und die bilateralen Verträge Schweiz-EU
1. Teil: Bilanz der französischen Referendumskampagne gegen die EU-„Verfassung“. Diskussion mit Denise Mendez (attac Frankreich) und Alessandro Vinciarelli (attac Schweiz)
2. Teil: Streitgespräch über die Personenfreizügigkeit mit Andi Rieger (UNIA) und Paolo Gilardi (VPOD und BFS)
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